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Die Injektion selbst ist risikoarm, muss jedoch in einem sterilen, für augapfeleröffnende Eingriffe geeigneten OP durchgeführt werden. Es kann zu Augeninnendrucksteigerungen kommen, die in der Regel aber nur vorübergehend und dann auch behandelbar sind. Ein Fortschreiten einer bestehenden Linsentrübung (Katarakt) kann begünstigt werden. Andere Komplikationen wie bakterielle Infektionen des Auginneren, Gefäßverschlüsse oder eine Netzhautablösung, die bei besonders ungünstigem Verlauf theoretisch auch zur Erblindung führen können, sind sehr selten. Bei der Injektion von Avastin ® , einem Antikörper gegen den Wachstumsfaktor VEGF, kann es außerdem zu Reizzuständen kommen, die auch behandlungsbedürftig werden können.
Es ist recht wahrscheinlich, dass ein positiver Effekt dieser Therapie – wie bei anderen gefäßwachstumshemmenden Substanzen – nur für einige Wochen oder Monate anhält, und zu einem späteren Zeitpunkt oder sogar in regelmäßigen Intervallen weitere Injektionen notwendig werden. Wir planen deshalb Kontrollintervalle in 4-wöchigem Rhythmus. Die Behandlung ist derzeit noch nicht allgemein anerkannt. Das Medikament ist z.Zt. für diese Anwendung noch nicht zugelassen.
Mit besten Wünschen

Prof. Dr. M. Küchle
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